Aktuelles

FRN - Freie Radler Niederrhein - unser erstes Jahr!

Freie Radler Niederrhein - Jahresabschluss 2017


Wie schnell die Zeit vergeht! Als alternative Fahrradinitiative sind wir in diesem Jahr gestartet und stehen nun auf eigenen Beinen. Das möchten wir mit unseren zahlreichen Radlerinnen und Radlern, die uns auf unseren Touren begleitet haben, gebührend feiern und uns herzlichst für das entgegen gebrachte Vertrauen bedanken!

Wir treffen uns hierfür am 28.11.2017, um 19 Uhr, in der Gaststätte "Altes Kasino", Ringstraße 193, 47475 Kamp-Lintfort, zum Bildergucken, gemütlichem Beisammensein und... (mehr wird nicht verraten!). Wir freuen uns auf Deine Teilnahme an unserem Jahresabschluss!

 

Stadtradeln 2017, vom 10.09.2017 - 30.09.2017

Stadtradeln 2017 - Freie Radler Niederrhein unterstützen die Aktion

Am Stadtradeln 2017 nimmt erstmalig auch die Stadt Kamp-Lintfort teil. Wir, die Freien Radler vom Niederrhein, unterstützen diese Aktion. Natürlich! Z.B. mit einer Fahrradtour am am 10.09.2017.

 

Was ist der Sinn? Worum geht es?

 

Achtzig Prozent der Haushalte in Deutschland besitzen ein Fahrrad, trotzdem liegt der Anteil aller Wege, die in Deutschland geradelt werden, durchschnittlich bei nur 10 % (Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, 2014). Nach Angaben des Fahrrad-Monitor Deutschland 2015 sind rund 82 % der Deutschen zwischen 14 und 69 Jahren der Meinung, dass sich EntscheidungsträgerInnen auf kommunaler Ebene stärker mit dem Thema Radverkehrsförderung beschäftigen sollten. Dabei sprechen sich die Befragten u.a. für den Bau von mehr Radwegen (63 %) und mehr Fahrradabstellanlagen (47 %) aus.

Etwa ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland entstehen im Verkehr (Umweltbundesamt 2016). Im Jahr 2010 verursachten Pkws und Krafträder 79 % der Kohlendioxid-Emissionen im Personenverkehr (Statistisches Bundesamt 2013).
Etwa 7,5 Millionen Tonnen CO2 ließen sich vermeiden, wenn zirka 30 Prozent der Kurzstrecken bis sechs Kilometer in den Innenstädten mit dem Fahrrad statt mit dem Auto gefahren werden (Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung 2002).

Kurz gesagt: Um teilnehmen zu können müsst ihr Euch registrieren und könnt dann alle Kilometer die Ihr mit dem Rad zurücklegt auf der Homepage von Stadtradeln dokumentieren. Ihr könnt ein eigenes Team gründen oder Euch einem vorhandenen Team wie etwa dem offenen Team anschließen. Für die Teilnahme kann man Preise erhalten!

 

Flyer Stadtradeln 2017 in Kamp-Lintfort
Kamp-Lintfort_Stadtradeln.pdf
PDF-Dokument [2.3 MB]

ACHTUNG GEFAHRENHINWEIS!

Am 18.08.2017 stürzten zwei Radler am Genender Weg!

Wir möchten auf eine Gefahrenstelle hinweisen, die sich auf dem Genender Weg befindet.

Am 18.08.2017, gegen 19 Uhr, stürzten auf der Holzbrücke auf dem Genender Weg plötzlich 2 Radler, siehe Bild links (klick auf das Bild), bei normaler Fahrt!

 

Bei näherer Betrachtung der Holzoberfläche stellte sich heraus, dass diese extrem glitschig ist, offensichtlich eine Folge der derzeit herrschenden Witterung.

 

Die beiden Radler haben sich glücklicherweise nicht schwer verletzt!
Die Servicebetriebe in Moers wurden durch uns informiert.

Freie Radler Niederrhein im EU-Parlament, Brüssel

Freie Radler Niederrhein besuchten das EU-Parlament

Die Freien Radler Niederrhein, aus Kamp-Lintfort, radelten am 6. Mai 2017 im Rahmen einer rund 350 km langen Fahrradreise, von Kamp-Lintfort bis nach Brüssel, dort wurde unter anderem das EU-Parlament besucht. Der aus Neukirchen-Vluyn stammende EU-Abgeordnete Karl-Heinz Florenz ließ es sich nicht nehmen die Freien Radler Niederrhein zu begrüßen und diskutierte angeregt mit den insgesamt 17 Radlerinnen und Radlern über verschiedene politische Themen.
Außer den Führungen in Brüssel, wie z.B. das Atomium, folgten noch weitere geführte Ausflüge in pittoreske Städte wie Brügge oder den Stätten des UNESCO Weltkulturerbes nach Löwen. Wohlbehalten mit dem Bus erreichte die Fahrradgruppe nach vollem Brüssel-, Waffel- und Schokoladenprogramms Kamp-Lintfort eine Woche später.

Radtour nach "Griechenland"

 

 

 

 

Eine schöne Frühlingstour, mit lecker Essen. Hier gibt es weitere Bilder!

 

 

 

 

NRZ, vom 05.04.2017

Fahrrad-Sternfahrt nach Düsseldorf, am 07.05.2017

Fahrrad-Sternfahrt Düsseldorf

 

Die Fahrrad-Sternfahrt nach Düsseldorf am 7. Mai von Kamp-Lintfort über Moers und Krefeld-Uerdingen nach Düsseldorf wird von den Freien Radlern Niederrhein angeführt. Eine Woche vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen machen sich Menschen von rund 40 Orten in NRW unter dem Motto „Fahrrad wählen!“ auf dem Weg in die Landeshauptstadt. Ziel und Treffpunkt ist um 15 Uhr der Johannes-Rau-Platz in Düsseldorf, wo es eine Kundgebung geben wird. Infos zur Radtour findet ihr hier!

Volker Vorländer, langjähriger Sprecher des ADFC Moers, legt sein Amt nieder!

Diese Neuigkeit pfiffen die Spatzen ja schon von den Dächern, aber nun ist es amtlich:
Der langjährige Sprecher des ADFC in Moers Volker Vorländer legt sein Amt aus Altersgründen nieder und hofft auf einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin!
 

Wir Kamp-Lintforter Tourenleiter durften Volker als einen engagierten und integren Radfahrer kennenlernen, der sich für die Interessen der Radlerinnen und Radler mit Sachverstand und Kämpferherz eingesetzt und verdient gemacht hat, dies im Übrigen auch im Kamp-Lintforter Rathaus! Wir Freien Radler sagen: Vielen Dank Volker!

 

NRZ, vom 30.03.2017

 

Volker und seiner Familie wünschen wir "immer eine handbreit Luft im Reifen", alles Gute, Glück und Gesundheit!

 

...auch das noch! Verradelt...

 

 

 

 

Wenn man sich auf die Technik verlässt...

 

 

 

 

NRZ, vom 18.03.2017

Radtour am 12.03.2017, nach Mülheim/Ruhr zum Radschnellweg 1 (RS1)

Erwartungsfroher Saisonstart ist geglückt!


Bei windigem und schönem Wetter wurden die der Fahrradtour vorangegangenen Bemühungen der Initiative der Freien Radler Niederrhein aus Kamp-Lintfort, die mit einer beeindruckenden Gruppe von 50 (!) interessierten Radlerinnen und Radlern zum Radschnellweg 1 (RS1) radelten, belohnt!

Über die Norddeutschlandstraße, die hoffentlich bald wieder den Kamp-Lintforter Radlerinnen und Radlern in einem ordentlichen Zustand zur Verfügung steht, verließ die von der Fahrradinitiative angeführte Gruppe das Stadtgebiet, um über Moers-Hülsdonk, den Moerser Stadtpark, Oestrum und Hochemmerich den Hochfelder Rheinpark zu kreuzen.

Durch den Duisburger Stadtwald, dem Nachtigallental, erreichten die Radlerinnen und Radler Mülheim-Speldorf. Eine kurze Rast legte die Gruppe im Hof des Schlosses Broich ein, danach ging es über den MüGa-Park und etwa 30 km in den Beinen auf den angekündigten Radschnellweg 1 (RS1).

Unser Kommentar dazu: Vorbildlich. Und für alle Stadtplaner ein „…muss man gesehen haben“!

Nach einer Einkehr und entsprechender Stärkung traten die Radlerinnen und Radler über Winkhausen, Styrum, Meiderich, Ruhrort, Uettelsheimer See, der Halde „Rheinpreußen“ mit seinem Geleucht, Meerfeld und Kohlen Huck ihren Rückweg nach Kamp-Lintfort an.

Erfreut und etwas müde erreichte die Kamp-Lintforter Fahrradgruppe das Rathaus nach knapp 75 geradelten Kilometern, gegen 18.45 Uhr. GPS Daten und Bilder zur Tour findet man hier!

Unsere ersten Presseartikel

Artikel aus der NRZ, vom 25.02.2017
NRZ-Moers-25.02.2017[11].pdf
PDF-Dokument [862.2 KB]

Radfahrer gehen auf große Fahrt am Niederrhein

 

 

 

 

  • erschienen am 21.02.2017 in der NRZ
  • auch die RP hat über uns geschrieben:

"Radfahrer gehen auf große Fahrt am Niederrhein"!

Der Frühling naht!

Fahrrad-Frühlings-Check
FRN-Fahrrad-Frühlins-Check.pdf
PDF-Dokument [183.0 KB]
  • Hier findest Du den ultimativen Check, um Dein Fahrrad fit für das neue Fahrradjahr zu machen.Wir wünschen Dir allzeit eine gute und sichere Fahrt!

 

Deine Freien Radler vom Niederrhein

Weiterführung des Radschnellweges RS1 nun doch nicht gefährdet

Radschnellweg kann in Essen zügig weitergebaut werden

  • Mit dem Wegfall der Umweltverträglichkeitsprüfung wurde ein wichtiges Hindernis aus dem Weg geräumt. Für den Radschnellweg vorbei am Goldschmidt-Gelände bedarf es doch keiner Umweltverträglichkeitsprüfung.

 

Das Umweltministerium: Der Weg ist frei, die Kriterien der EU-Kommission gelten nicht

 

  • Überraschende Wendung in Sachen Radschnellweg RS 1: Nach eingehender Prüfung sind die zuständigen Umweltbehörden zu dem Schluss gekommen, dass für die geplante „Radautobahn“ auf der gesamten Strecke nun doch keine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) erforderlich ist. Das gilt auch für den rund ein Kilometer langen Abschnitt in unmittelbarer Nachbarschaft von Evonik-Degussa (Goldschmidt). Dies teilte das Umweltministerium in Düsseldorf am Mittwoch mit. Aus Sicht des Ministeriums stehe dem Weiterbau nichts im Wege, so eine Sprecherin. Die Behörden hatten demnach zu prüfen, ob an dieser Stelle eine Umweltverträglichkeitsprüfung erforderlich ist, weil das Chemieunternehmen ein sogenannter „Störfallbetrieb“ ist.

 

  • Hintergrund ist eine EU-Richtlinie und deren nationale Umsetzung im  Bundesimmissionsschutzgesetz. Ziel dieser Regelungen sei es unter anderem „wichtige Verkehrswege“ vor den Gefahren durch einen Störfall zu schützen. Nach eingehender juristischer Prüfung ist das Ministerium zu dem Ergebnis gekommen, dass dieser Fahrradweg nicht unter die von der EU-Kommission vorgegebenen Kriterien fällt. Der Verzicht auf die Umweltverträglichkeitsprüfung beschleunige aus Sicht der Fahrradverbände den Weiterbau des Radschnellweges RS1 in Essen.

 

„Positives Signal“ im Grüne-Hauptstadt-Jahr für Essen

 

  • Das sei im soeben begonnenen Grüne-Hauptstadt-Jahr ein „positives Signal“, zumal die politisch Verantwortlichen in Stadt und Land das RS1-Projekt wie eine „Monstranz“ vor sich hertrügen.

 

Quelle: WAZ, vom 01.02.2017, Angaben ohne Gewähr

Fahrraddiebstahl - hier schlagen Fahrraddiebe in NRW besonders häufig zu!

Auch dicke Schlösser sind kein zuverlässige Schutz, wenn der Dieb entsprechendes Werkzeug mitbringt.

In Dortmund werden weniger Fahrräder geklaut, in Essen und Duisburg mehr. Doch nur die Polizei in Drolshagen klärt Diebstähle zu 100 Prozent auf.

 

Alle 90 Sekunden wird in Deutschland ein Fahrrad gestohlen.

  • Auf einen der angezeigten bundesweit 340 000 Diebstähle kommen zwei tatsächliche. Die Rechnung dürfte auch in NRW aufgehen, wo jedes Jahr mehr als 40 000 Räder verschwinden. Wo an Rhein und Ruhr müssen Radfahrer ihrer Zweiräder besonders gut im Blick behalten -oder gleich fest anketten? Auch: Wo „lohnt“ sich die Diebstahls-Anzeige, weil die Polizei vor Ort eine besonders hohe Aufklärungsquote vorweisen kann? Die FDP hat solche Fragen im Landtag gestellt. Das NRW-Innenministerium hat sie jetzt beantwortet.

 

In welchen Städten werden die meisten Räder geklaut?

  • Köln ist die größte Stadt in NRW, und deswegen liegt sie auch beim Rad-Klau auf Platz 1. 8037 Fälle waren es im Jahr 2015, gerade einmal 213 weniger als ein Jahr zuvor. Münster, Nordrhein-Westfalens Radfahr-Metropole, folgt mit 5193 vermissten Fahrzeugen. Die Diebe haben deutlich Mehrarbeit geleistet. Plus 14,8 Prozent oder 670 Diebstähle mehr als 2014. Auch Düsseldorf verzeichnet mit 4414 Anzeigen eine höhere Quote.

 

Was ist mit dem Ruhrgebiet oder dem Niederrhein?

  • Es gibt keine klaren Trends. Überraschend sicherer geworden ist vor allem Dortmund. Mit 4404 Diebstahls-Fällen musste sich die Polizei noch im Jahr 2014 herumschlagen. 2015 sieht dies besser aus. 2955 Räder verschwanden. Ein Minus von 32 Prozent. Das toppt nur Recklinghausen, wo die Diebstahls-Zahlen um fast die Hälfte auf 546 gesunken sind. Auch Herne mit 768 Fällen und Gladbeck (270) sowie Mülheim an der Ruhr (minus 16,9 Prozent) zeigen eine sinkende Tendenz. Gelsenkirchen und Bochum bleiben bei den Diebstahls-Fällen in etwa auf der Höhe des Vorjahrs.

 

Tatsächlich müssen wohl mehrere große Revier-Städte als gefährdete Regionen eingestuft werden: Duisburg meldet 2015 2873 gestohlene Räder, zehn Prozent mehr! Essen liegt mit 3415 Diebstahls-Fällen sogar um ein Drittel über der Zahl des Vorjahrs. Auch Castrop-Rauxel (plus 41 Prozent, 47 gestohlene Räder mehr), Hagen (225 gestohlene Räder, 52 mehr als 2014), Dinslaken (465, plus 5,4 Prozent) und Moers (529 Fälle gegenüber 471 im Vorjahr) gehören dazu.

 

Kann die Polizei die Diebstähle aufklären?

  • Große Hoffnung brauchen sich die Opfer gar nicht erst zu machen. Nur in den wenigsten Fällen gelingt das. Im Bundesdurchschnitt sind es um die neun Prozent, im süddeutschen Raum sieht es durchaus besser aus. Die Polizei in München klärt jeden fünften Diebstahls-Fall auf. In den meisten Fällen dient die erstattete Anzeige aber dem Versicherungsnachweis.

 

Wie sieht es im Ruhrgebiet aus? Die Erfolgsmeldungen hier sind vielfach weit magerer - wie in Duisburg oder Essen: Um die vier Prozent konnten hier geklärt werden. In der Polizeisprache heißt das übrigens nicht unbedingt Wiederbeschaffung, sondern: Man hat einen Täter im Verdacht. Im Schnitt liegen die Aufklärungsquoten an der Ruhr zwischen sechs und zehn Prozent (Castrop-Rauxel, Dortmund, Bochum, Bottrop, Herne, Mülheim, Oberhausen).

 

Dabei gibt es erfreuliche Ausreißer. In Gelsenkirchen wurden im Jahr 2015 171 Fälle geklärt, das sind immerhin 15 Prozent. In Hagen waren es 13 Prozent. Eine tolle Leistung meldet die Weseler Polizei, die noch besser arbeitet als die Kollegen in München. Jeder vierte Fahrraddiebstahl wurde am Niederrhein aufgeklärt.

 

Gibt es Aufsehen erregende Ausreißer?

  • Ja. Vor allem in kleineren Kommunen wie im Sauerland. Altena meldet eine 50-Prozent-Quote, Drolshagen und Medebach schaffen das Traumziel, die 100 Prozent. Dahinter steckt: In Drolshagen wurde ein Fahrrad gestohlen- ein Fall, der bei der ohnehin besseren sozialen Kontrolle im ländlichen Raum gar nicht unaufgeklärt bleiben konnte.

 

Warum ist es so leicht, Fahrräder zu klauen?

  • Weil sich die Besitzer oft zu wenig Mühe geben, ihr Rad zu sichern. Schlechte Schlösser sind ein Hauptproblem, glaubt zum Beispiel das Portal billiger.de, das kürzlich eine große Auswertung machte. So ist es kein Wunder, wenn dann vor allem junge Männer aus der Nachbarschaft auf die Idee kommen, den ungesicherten Gegenstand mitzunehmen. Allerdings fördert das Land NRW den Bau von gesicherten Fahrradunterständen zum Beispiel an Hauptbahnhöfen – wie jetzt in Dortmund. Der Fahndungsdruck muss in NRW höher werden, fordern zudem die FDP-Abgeordneten Henning Löhe und Marc Lürbke.

 

Wie hoch sind die Versicherungs-Schäden durch gestohlene Fahrräder?

  • Bei etwa 500 Euro pro Fall – und addiert bei 160 Millionen Euro bundesweit.

 

Quelle: NRZ, vom 06.01.2017, Angaben ohne Gewähr

Jedes neue Jahr bringt Änderungen mit sich.

2017 heißt es: Achtung an der Ampel, mehr Raum für E-Bikes und mehr Sicherheit für die Kleinen!

  • Neu ist, dass ab dem 1. Januar 2017 für Fahrradfahrer die Fahrbahnampeln gelten. Bisher waren die Fußgängerampeln maßgeblich. Die neue Regel gilt nicht, wenn eine eigene Ampel für Radfahrer vorhanden ist. Eigentlich ist die Regel schon seit 2013 in Kraft, seitdem galt aber eine Übergangsfrist, die den Kommunen Zeit für die Umrüstung geben sollte.
  • Rad-Verbänden geht die Regelung nicht weit genug, sie fordern generell eigene Rad-Ampeln - für einen flüssigen Radverkehr mit flüssigen Ampelphasen. Diese seien aber häufig noch nicht Realität.

 

E-Bikes auf Radwegen

 

  • Außerdem sollen Radler mit Elektrorädern künftig auch Radwege nutzen können - außerorts generell, innerorts, wenn dies mit einem neuen Hinweisschild freigegeben wird. Die Regelung gilt aber nur für E-Räder (Pedelecs), die maximal 25 Kilometer pro Stunde schnell sind.

 

Große und Kleine mit Rad auf dem Gehweg

 

  • Schon seit Mitte Dezember 2016 ist die Regelung in Kraft, die es Aufsichtspersonen erlaubt, Kinder unter acht Jahren mit dem Rad auf dem Gehweg zu begleiten. Die begleitende Person muss mindestens 16 Jahre alt sein. Die neue Regelung sieht vor, dass Kinder auch Radwege benutzen dürfen, wenn diese baulich von der Fahrbahn getrennt sind. Radwege, die nur auf die Fahrbahn gemalt sind, bleiben für unter Achtjähre weiterhin verboten.

 

Quelle: WDR, vom 31.12.2016, Angaben ohne Gewähr

 

 

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